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Weiterbildung Sexualität und Behinderung (V)

Di, 27.11.2018  — Do, 29.11.2018
Das Recht auf selbstbestimmte Sexualität gilt für Menschen mit Beeinträchtigungen wie für alle anderen auch. Jedoch fehlt es den Fachkräften in Einrichtungen der Behindertenhilfe oft an Know-How, eine sachkundige, unterstützende, rechtssichere und respektvolle Sexualitätsbegleitung zu bieten.

Die ausgeschriebene Weiterbildung qualifiziert Fachkräfte, sexuelle Selbstbestimmung in der Balance von fürsorgegeprägter Assistenz und Intimitätsachtung, von Grenzachtung und Förderangebot sowie auf Inklusion zielende Teilhabe zu gewährleisten und in den entsprechenden Arbeitsfeldern umzusetzen.

Modul V: Sexualitätsbegleitende Handlungskompetenzen II

- Methodenkompetenz für unterschiedliche Zielgruppen und Arbeitszusammenhänge
- Sexualitätsbezogene Kommunikation und Vermittlung von Inhalten der Sexualaufklärung
- Erarbeitung von Projektskizzen
- Reflexion und Klärung des eigenen pädagogischen Stils
- Rechtsinformationen


Die Qualifizierung umfasst acht Seminareinheiten mit insgesamt 215 Unterrichtsstunden. Im Mittelpunkt der Seminareinheiten steht die Reflexion der Praxisbezüge der Teilnehmenden. Neben Selbstreflexion und der fachtheoretischen Fundierung ist die Vermittlung methodisch-didaktischer Kompetenzen für die Sexualitätsbegleitung im Alltag integraler Bestandteil der einzelnen Seminareinheiten.

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende aus Einrichtungen und Diensten, die Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf aufgrund einer kognitiven, körperlichen oder einer psychischen Beeinträchtigung betreuen, pflegen oder begleiten.

Außer den Seminareinheiten sind Treffen für Praxisgruppen, Planung und Durchführung eines sexualpädagogischen Praxisprojekts und Eigenstudium zwischen den Seminaren Bestandteil der Weiterbildung.

Die erfolgreiche Teilnahme an der mit einem Kolloquium abschließenden Weiterbildung vermittelt eine sexualpädagogische Grundqualifikation und wird mit einem Zertifikat (Sexualpädagoge, isp bzw. Sexualpädagogin, isp) beurkundet.

Die Absolvent_innen erfüllen die Anforderung der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) für die erforderlichen Theorie-Einheiten und Praxisreflexion, um das Qualitätssiegel der gsp beantragen zu können.

Veranstaltung in Kooperation mit dem isp - Institut für Sexualpädagogik Dortmund.
 VA-Nummer

8831

 Kosten

Auf Anfrage

 Dauer

Di, 15:00 Uhr – Do, 15:00 Uhr

 Dozent*innen

Dozent*innenteam des isp
Pädagogische Leitung: Monika Henne

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