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Jahresprogramm 2022

Die Seminarplanung der Akademie für das Jahr 2022 ist weitgehend abgeschlossen, fast alle Veranstaltungen können ab 03. Oktober über die Website gebucht werden. Das gedruckte Jahresprogramm wird dann wie immer Ende November / Anfang Dezember vorliegen. Das Seminarangebot ist umfangreich und vielfältig - es lohnt sich, die Jahresübersicht durchzuscrollen oder sich auch gezielt in den vier Arbeitsbereichen der AWS umzusehen: Gesellschaftliches Engament / Selbsthilfe - Lebensgestaltung / Gesundheit - Wissenschaft / Kunst - Weiterbildung im beruflichen Kontext!

Neu im Programm - 21.-23. November 2021

Update: Testangebote auf STI in CheckPoints und Aidshilfen
Fortbildung für Berater*innen und Ärzt*innen in niedersächsischen Aidshilfen • In Zusammenarbeit mit der Aidshilfe Niedersachsen / AHN e.V. • So, 21.11.2021  — Di, 23.11.2021

• Welche neuen Erkenntnisse gibt es zur Epidemiologie, Diagnostik und Therapie von HIV, Syphilis, Clamydien, Gonorrhoe, Hepatitiden, HPV, Mycoplasmen, Ureaplasmen?
• Welche Testangebote können wir in Aidshilfen machen und wie organisieren wir diese?
• Welche Standards gelten für Beratung und Test in CheckPoints und Aidshilfen?
• Was gibt es Neues zur PrEP?

VA-Nummer: 1757
Kosten: 54,- EUR (Nds), inkl. Einzelzimmerzuschlag; Fahrtkosten können nicht erstattet werden
Dauer: So, 15:00 Uhr – Di, 14:30 Uhr

INFO/ANMELDUNG:
https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=1757

Seminare im Waldschlösschen unter Coronabedingungen

Wir freuen uns sehr, dass wir seit dem 10. Mai den Präsenzseminarbetrieb wieder aufnehmen konnten. Er erfolgt in Zeiten der Pandemie im Rahmen des Schutz- und Hygieneplans der Akademie. Daher ist die Teilnahme an Seminaren nur mit einem negativen anerkannten SARS-CoV-2-Test (nicht älter als 24 Stunden) möglich. Die Testpflicht entfällt jedoch bei einer vollständigen Impfung.

Unser Hygienekonzept wurde noch durch den Einsatz von Luftfilteranlagen in allen Seminar- und (Gemeinschafts-)Aufenthaltsräumen optimiert. In allen Gebäuden werden Schlafzimmer einzeln durch eine Be- und Entlüftungsanlage mit Frischluft von außen versorgt. Zudem ist die Nutzung des großen Zeltes vor der Terrasse bei Bedarf auch in der kühlen Jahreszeit durch Infrarot-Beheizung möglich.

Gesundheitsschutz für alle Menschen im Haus, für Gäste wie auch Mitarbeitende, steht für uns an erster Stelle. Daher bitten wir unsere Gäste, sich vor der Anreise über alle Regelungen im Rahmen unseres Schutz- und Hygieneplanes zu informieren:

Schutz- und Hygieneplan SARS-CoV-2-Plan der AWS / DOWNLOAD
Detaillierte Gebäude- und Seminarraumpläne / DOWNLOAD

Doppelzimmer werden ausschließlich an doppelt Geimpfte oder genesene Personen, Lebenspartner*innen, Eltern mit ihren Kindern sowie Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben, vergeben.

Deshalb ist es notwendig bei der Anmeldung den Einzelzimmerwunsch anzugeben bzw. nachzumelden! Dadurch kann sich ein Mehrpreis von 12,00 € pro Tag ergeben.

Beachtet/beachten Sie, dass die Hygienemaßnahmen fordern, ausschließlich Bettwäsche und Handtücher der AWS zu nutzen. Leider müssen wir auch dies mit 6,65 € in Rechnung stellen.

Fünf Monate war das Haus geschlossen, und es gab keine Einnahmen aus dem Seminarbetrieb, die uns fehlen. Deshalb sind wir sehr dankbar für jede (steuerbegünstigte) Spende, die uns erreicht: Förderverein Stiftung Akademie Waldschlösschen IBAN: DE44 2605 0001 0023 0014 80 BIC: NOLADE21GOE. Und auch wenn wir nun wieder Seminare durchführen dürfen, können wir aufgrund der behördlichen Vorgaben nur in eingeschränktem Umfang arbeiten und die Kapazitäten des Hauses nicht voll nutzen.

Psychotraumatologie - Integrative Traumatherapie-Ausbildung zum Schwerpunkt „Arbeit mit LSBTIQ* Geflüchteten und Migrant*innen“ ab Oktober

Erstmals gibt es ab Oktober in der Akademie Waldschlösschen eine Psychotraumatologie-Ausbildung, die integrativtherapeutisch orientiert ist und von den Dachgesellschaften für Trauma GPTG und DeGPT zertifiziert werden kann. Die psychotraumatologische Therapieausbildung legt einen besonderen Schwerpunkt auch auf die Arbeit mit LSBTIQ* Geflüchtete und Migrant*innen und ist in der aktuellen psychotraumatologischen Weiterbildungslandschaft einzigartig. Im Curriculum werden aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse auf dem Fachgebiet der Traumafachberatung- und -therapie berücksichtigt.

Der Umfang beträgt 8 Module mit mindestens ca. 140 UE, davon 110 UE Theorie und Praxisübungen, 10 UE Selbsterfahrung, 18 UE Supervision (einzeln oder in der Gruppe) und 2 UE Abschlussgespräch. Alle Inhalte und Methoden berücksichtigen die bisherigen Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit LSBTIQ* Menschen und deren besondere Vulnerabilität in der PTBS-Diagnostik und Beratungsmöglichkeiten. Je nach Vorqualifikation ist der Abschluss als Trauma-Fachberater*in oder Trauma-Therapeut*in (GPTG) möglich.

Zielgruppe sind Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und Ärzt*innen. Voraussetzungen sind eine therapeutische Ausbildung, die Approbation oder die Staatliche Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie sowie mindestens 3 Jahre praktische therapeutische Erfahrung. Weitere Einzelheiten gibt es im Vorgespräch mit der Leitung der Ausbildung und im ausführlichen Curriculum.

Es gibt noch wenige freie Plätze. Ausführliche Informationen zum Curriculum, zu den Inhalten und Ablauf der Weiterbildung finden Sie im Flyer und unter folgenden Link: https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=1317

Bericht zum Bundestreffen der schwulen, lesbisch-schwulen und queeren Hochschulreferate und -gruppen (10.-13.16.2021)

Bundestreffen der schwulen, lesbisch-schwulen und queeren Hochschulreferate und -gruppen
Oberthema SoSe 2021: Queere Lebensläufe und Beziehungsmodelle: Aktuelle Entwicklungen
10. – 13.06.2021

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und durch das Schutz- und Hygienekonzept konnten über 60 Studierende Mitte Juni am Sommerschlösschen teilnehmen. Sie vertraten knapp 30 Hochschulen und ihre schwulen, lesbisch-schwulen und queeren Hochschulreferate und Hochschulgruppen. Das Bundestreffen, das bereits seit vielen Jahren regelmäßig in der Akademie Waldschlösschen stattfindet, diente der Auseinandersetzung mit der spezifischen Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, asexuellen, queeren, trans*, inter* und a-binären Studierenden und unterstützte das politische und soziale Engagement für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung in der Studierendenschaft und hochschulpolitischen Gremien.

Dabei standen im Vordergrund: (1) der Erfahrungsaustausch zu hochschulpolitischer, sozialer und kultureller Arbeit, (2) die Vernetzung von Kampagnen und Projekten zu Antidiskriminierungsarbeit, Coming-Out-Unterstützung und anderen hochschulrelevanten Themen, (3) der Austausch über aktuelle Forschung im Bereich der Queer und Gender Studies zur Förderung wissenschaftlicher Arbeit an den Hochschulen und (4) die Entwicklung gemeinsamer Positionen für die Hochschulpolitik und für die hochschulinterne Öffentlichkeitsarbeit sowie (5) die Vermittlung von Persönlichkeits-, Kommunikations- und Organisations-Kompetenz in der Gremien-, sozialen und kulturellen Arbeit.

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