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#Jugend im Waldschlösschen. Der Jugendbereich* im Waldschlösschen startet durch!


(facebook:JuBi Waldschlösschen)

Angespornt von der bereits Anfang des Jahres ausgebuchten Summerbreak 2017 [VANr.7428] (Anmeldungen sind über die Warteliste noch möglich), sind für dieses Jahr weitere Veranstaltungen für junge LSBTIQ-Menschen und ihre Unterstützer*innen geplant:

  • Im August kannst du beim Medienworkshop [VANr.7208] ausprobieren, wie du mit Smartphones Filme drehen kannst, dich mit den vielen Tücken der Technik beschäftigen und erfahren, wie du z.B. Youtube für dich und deine Sache nutzen kannst.
  • Für alle, die sich die Leitung einer Jugendgruppe vorstellen können oder dies bereits tun, aber noch nicht genau wissen wie oder ihr Wissen auffrischen wollen, ist unsere Jugendleiter*innen-Schulung [VANr.7745] Anfang Oktober genau das richtige. Dabei wollen wir nicht nur büffeln, sondern vor allem auch ganz praktisch üben, wie eine Jugendgruppe gut geleitet und organisiert werden kann.
  • Die letzte Jugend-Veranstaltung des Jahres Butter bei die Fische [VANr.7059] richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich vor Ort engagieren (wollen). Lasst euch aufmuntern, tankt neue Energie und holt euch Inspiration bei diesem Workshop ab, bei dem es um euch und euer (mögliches) Engagement in eurer Gemeinde, Kleinstadt oder Stadtteil geht. Gemeinsam schaffen wir mehr!

* Für alle zwischen 16 und 27 Jahren. Junggebliebene dürfen gerne anfragen, ob noch Plätze frei sind!

Die Organisation des Jugendbereichs im Waldschlösschen übernimmt seit Beginn des Jahres unsere neue Jugendbildungsreferentin Kim Alexandra Trau. Bei Fragen und Anregungen, Ideen für Veranstaltungen und Projekte können Sie/kannst du sie per E-Mail, am Telefon (05592-9277-35) oder auf Facebook erreichen.

 

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Neue Fortbildung: Geschlechterreflektierte Pädagogik - Vielfalt & Handlungsfähigkeit stärken

Eine Weiterbildung in drei Modulen - für Pädagog*innen aller Professionen, Lehrkräfte, Leitungskräfte pädagogischer Institutionen, politische Bildner*innen, Mitarbeiter*innen in Aufklärungsprojekten und Sexualpädagog*innen

Modul 1 – 20. bis 22.11.2017
Einstieg & Grundlagen, Kennenlernen

Modul 2 – 29. bis 31.01.2018
Geschlechterreflektierte Pädagogik
Ziele, Arbeitsweisen & Qualitätsstandards, Praxisprojekt-Entwicklung

Modul 3 – 16. bis 18.04.2018
Vertiefung, Transfer & Ergebnissicherung, Vorstellung & Auswertung der Praxisprojekte

In der schulischen und außerschulischen Pädagogik spielt Geschlecht eine wichtige Rolle:
- Kinder, Jugendliche und Pädagog*innen erleben diverse geschlechtsbezogene Normierungen in Bezug auf Körper, Identitäten, Ausdrucksweisen und Verhalten sowie sexuelle Orientierungen.
- Vorstellungen und Erfahrungen von Geschlecht beeinflussen (Selbst-)Sozialisation, Gruppen-dynamiken und den pädagogischen Alltag.
- Themen rund um Geschlecht & sexuelle Orientierung sind emotional besetzt zwischen Lust, Selbstwert, Schmerz & Unrechtserfahrungen.
- Mit Geschlechtersozialisationen verbinden sich Ressourcen, Kompetenzen und Herausforderungen.
- Diskriminierung und Gewalt verknüpfen sich ebenfalls oft mit Geschlechterzuweisungen.
- Einengenden Normierungen steht eine reale individuelle Vielfalt gegenüber.

Pädagogisch ist es manchmal sehr fordernd, all dies zu berücksichtigen. Pädagog*innen können an Handlungsfähigkeit gewinnen, wenn sie:
- Wissen über geschlechtsbezogene Gruppendynamiken, Normierungen und Diskriminierungen wie auch über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt erwerben.
- die eigenen Bilder und Erfahrungen reflektieren und ihre Analysekompetenz weiterentwickeln.
- Methoden und didaktische Ansätze der geschlechterreflektierten Pädagogik kennenlernen, erproben, reflektieren und für ihr jeweiliges Handlungsfeld weiterentwickeln.
- in den multiprofessionellen Austausch mit anderen pädagogisch Tätigen treten.
- erworbene Erfahrungen und Kompetenzen konzeptionell, fallbezogen und in Bezug auf Beziehungsarbeit für ihre Praxis nutzbar machen und diesen Praxistransfer reflektieren.

Ein Kooperationsprojekt zwischen der Akademie Waldschlösschen und Dissens – Institut für Bildung und Forschung im Rahmen des Modellprojekts »Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt« im Bundesprogramm »Demokratie leben!« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Schwul-lesbisches Chorwochenende vom 8.-10.9.2017 / Waldschlösschenchor bei Various Voices 2018 in München

Vom 8. - 10. September 2017 findet das nächste schwul-lesbische Chorwochenende statt. Dafür suchen wir v.a. noch einige Sopran- und Tenorstimmen. Mit Schwulen und Lesben in einem gemischten Chor singen wir ernste und weniger ernste Lieder, lustige Kanons, a cappella Musik von Renaissance bis Jazz. Am Samstagabend besteht die Möglichkeit, eigene Songs, Kompositionen, Kabaretteinlagen, Poesie, Sketche, etc. vor wohlmeinendem Testpublikum in Form eines Bunten Abends vorzuführen. Probenräume mit Klavieren stehen zur Verfügung. Chorerfahrung und/oder Notenkenntnisse werden vorausgesetzt. Bei Anmeldung bitte angeben: Stimmlage, Notenkenntnisse ja/nein, bisherige Chorerfahrung. 

Das verlängerte Chorwochenende vom 23. - 26. März 2018 dient dann der Vorbereitung für das schwullesbische EUROPÄISCHE CHORFESTIVAL VARIOUS VOICES VOM 9. - 13. MAI 2018 IN MÜNCHEN, an dem der Waldschlösschenchor wieder (wie schon 2014 in Dublin) teilnimmt.  

Und noch eine Einladung für Chöre/Chormitglieder, die als Gruppe in München nicht mehr dabei sein können, weil am 22. Mai die Organisation des Chorfestivals die Anmeldung von weiteren Chören gestoppt hat, da sich bereits 100 Chöre angemeldet haben und die Kapazitäten des Festivals damit ausgelastet sind: Wir bieten Sänger_innen die Möglichkeit, über eine Teilnahme im Waldschlösschenchor nach München fahren zu können!

Die Anmeldung für das Probewochenende 2018 im Waldschlösschen ist hier möglich:

https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=8652

 Die gleichzeitig notwendige Anmeldung zu dem privat organisierten Waldschlösschenchorprojekt in München ist hier möglich und es sind alle wichtigen Infos einsehbar:

http://www.ws-chor.eu

Bitte unbedingt beachten, dass für diese Anmeldung der späteste Termin der 15. Juli 2017 ist!

 

Neu in der Edition Waldschlösschen: "Konformitäten und Konfrontationen. Homosexuelle in der DDR"

Mit dem von Rainer Marbach und Volker Weiß herausgegebenen Titel liegt nun der Band 4 der Geschichte der Homosexuellen in Deutschland vor. Schwule und Lesben in der DDR waren von Beginn an mit einer liberaleren Gesetzgebung konfrontiert als ihre Brüder und Schwestern in der BRD. Bedrohlich war ihre Lage dennoch, eine öffentliche Debatte über ihre Situation oder eigene Organisationen blieben lange unerwünscht. Und doch regten sich schon früh und vereinzelt Fürsprecher der sexuellen Minderheiten, entwickelten sich trotz eines enormen Anpassungsdrucks innerhalb einer uniformen Gesellschaft schon vor dem Aufbruch in den 1980er Jahren eigene Handlungsspielräume.Im Zentrum dieses Bands stehen die Erfahrungen und Rückwirkungen schwuler Selbstbehauptung in den 1970er und 1980er Jahren: Abgerundet wird er durch Rückblenden in die 1950er und 1960er Jahre sowie durch Betrachtungen über dieses abgeschlossene Kapitel der Geschichte aus heutiger Perspektive.

Mit Beiträgen von Klaus Berndl,  Maria Borowski, Jens Dobler, Lothar Dönitz, Michael Holy, Ulrike Klöppel, Kristine Schmidt, Friedrich Schregel, Teresa Tammer, Eduard Stapel, Bert Thinius

Mit dieser Publikation nehmen wir nun zum dritten Mal die Bewegungsgeschichte in der DDR in den Fokus:

- 1990 erschien: "Die DDR. Die Schwulen. Der Aufbruch. Versuch einer Bestandsaufnahme". Eine Woche nach der Öffnung der Mauer trafen sich im Waldschlösschen Schwule aus der DDR und der BRD zu einer bereits länger geplanten Tagung. Die Autoren dieses Bandes berichten von Schwulen und der Schwulenbewegung in der DDR, versuchen eine Bestandaufnahme, stellen Fragen nach den Perspektiven;

- 2001 erschien: "Schwulsein 2000. Perspektiven im vereinigten Deutschland". Aus unterschiedlichen Perspektiven werden die ersten zehn Jahre des Neben- und Miteinanders bilanziert. Zwanzig Jahre nach "Homolulu" in Frankfurt am Main und zehn Jahre nach der letzten Mitarbeitertagung (MAT) der kirchlichen Arbeitskreise Homosexualität in der DDR führte es Schwulenaktivisten aus den alten und neuen Bundesländern zusammen. Einige hatten sich bereits zehn Jahre vorher, im November 1989 auf dem Höhepunkt der Wende in der DDR, zu einer Tagung des Waldschlösschens getroffen.