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Trans* und inter*Feindlichkeit als bildungspolitisches Thema im Bildungsbereich

Fr, 19.10.2018  — So, 21.10.2018
Das Bundesverfassungsgericht entschied am 10. Oktober 2017 (1 BvR 2019/16), dass das Personenstandsgesetz neben dem Eintrag "weiblich" und "männlich" auch eine dritte Möglichkeit bieten muss, ein Geschlecht positiv einzutragen. Zur Begründung verwies das Gericht auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht.
Dieses Urteil verdeutlicht die Bedeutung des Persönlichkeitsrechtes, das im Bezug auf trans* und inter* häufig nicht eingehalten wird. Insbesondere Bildungskontexte von der Elementarbildung bis hin zur Erwachsenenbildung sind zentrale Sozialisationsorte und können gerade für trans* und inter* Menschen Ort der Diskriminierung und Ausgrenzung sein.
Alle Menschen durchlaufen für einen unterschiedlich langen Zeitraum staatlich Bildungsorte, Orte der Demokratie-, Werte- und Menschenrechtsvermittlung.
In diesem Seminar wird reflektiert, inwieweit Orte der Bildung bereits trans* und inter* Inklusiv sind, wo noch Handlungsbedarfe vorhanden sind und auf welchen bildungspolitischen Handlungsebenen angesetzt werden muss, um Veränderungen voranzutreiben.
 VA-Nummer

8524

 Kosten

kostenlos

 Dauer

Fr, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Lucie Veith Dr. Volker Weiß,
Pädagogische Leitung: Kevin Rosenberger

Teilnahme anmelden

Bundeszentrale für politische Bildung