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Queere Zentren in Niedersachsen und Angebote zur Prävention von STDs

Fr, 07.12.2018  — So, 09.12.2018
Bei der Planung der Kampagne "Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen" wurde 2017 verabredet, an drei Standorten die vorhandenen oder geplanten Queeren Zentren als Modellvorhaben für die Entwicklung neuer Ansätze in der Gesundheitsförderung zu entwickeln. Die Aktiven in Hannover, Lüneburg und Meppen machten sich entsprechend auf den Weg. Bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen entstanden das #grosskariert" (Andersraum, Hannover), der "Checkpoint Queer" (Lüneburg) und der "Freiraum" (Meppen). Verbindender Schwerpunkt ist bis auf weiteres die Gesundheit im Kontext der Prävention sexuell übertragbarer Erkrankungen bei LSBTI*. Neu dazu gekommen ist in diesem Jahr noch das Queere Zentrum Göttingen, das mit seiner Reihe "Sex is in the air" und der Zusammenarbeit mit der Göttinger AIDS-Hilfe einen eigenen Akzent im Bereich der Prävention setzt.

Mit der Veranstaltung wollen wir diese vier Zentren miteinander ins Gespräch bringen. Neben den von euch mitgebrachten Fragen soll es insbesondere darum gehen, wie aktuell die Gesundheitsprävention im Hinblick auf sexuell übertragbare Erkrankungen für die mit den Zentren verbundenen Zielgruppen lesbische Frauen und schwule Männer, trans* oder intergeschlechtliche Menschen gedacht wird, mit welchen Maßnahmen die Prävention für die vier Zielgruppen umgesetzt werden kann und welche Aufgaben sich für die diejenigen Zielgruppen ergeben, die im Unterschied zu schwulen Männern noch nicht so im Fokus der Prävention stehen.

Fragen dazu wären:
- Welche sexuell übertragbaren Erkrankungen betreffen welchen Teil der LSBTI*Community?
- Wo und wie können LSBTI* gemeinsam angesprochen werden, und wann ist eine zielgruppenspezifische Arbeit nötig?
- Mit welcher Sprache können insbesondere jüngere LSBTI* erreicht werden?
- Wie kann im ländlichen Raum vorgegangen werden bei der Prävention von STDs und dem Erreichen der Zielgruppe?
- Wie wird im Kontext der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt sichergestellt, dass in queeren Zentren der "Präventionsblick" über schwule, cis-geschlechtliche Männer hinausgeht und wie kann das finanziert werden.
- Wie können Vorurteile gegenüber HIV-positiven Menschen überwunden werden?

Neben diesen Fragen soll das Treffen Raum für die Vernetzung der Zentren bieten bis hin zu praktischen Fragen, was gemeinsam an Projekten auf der Landesebene entwickelt werden könnte. Anregung hierfür bietet die Kooperation der CSDs im Norden, die seit vielen Jahren zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei ihren Veranstaltungen unterstützen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem QNN (Queeres Netzwerk Niedersachsen) statt.
 VA-Nummer

8464

 Kosten

30,- EUR (Nds)

 Dauer

Fr, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen


Pädagogische Leitung: Wolfgang Vorhagen