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Reflexionsseminar: Der Charme von Stereotypen und Schemata

Di, 11.08.2020  — Do, 13.08.2020
Die Welt ist komplex. Zu komplex um sie in allen Einzelheiten zu verarbeiten. Deswegen greift der Mensch auf Schemata und Stereotype zurück, die ihm Orientierung im Alltag bieten. Sie entwickeln sich bereits früh in der Kindheit und insbesondere Stereotype können das respektvolle Miteinander gefährden. Ein reflektierter Umgang mit ihnen ist wichtig, um auch kleine diskriminierende Handlungen zu erkennen. Im Seminar werden (sozial-)psychologische Mechanismen zur Aufrechterhaltung von Stereotypen in nachgestellten Experimenten veranschaulicht und besprochen. Der Fokus liegt auf die Reflexion von Stereotypen gegenüber sexuellen Orientierungen. Dabei soll die Übertragung der Erkenntnisse auf die eigene (berufliche) Lebenswirklichkeit angeregt werden.


Weitere Reflexionsseminare zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt
- 09.-11. Dezember 2020: Der Reiz rigider Geschlechternormen
- Für 2021 geplant: Die Vorteile der Macht


Die Seminarreihe richtet sich an Mitarbeitende und Ehrenamtliche in Bereichen, wo Kund*innen- sowie Klient*innen-Kontakt wesentlicher Bestandteil der (beruflichen) Tätigkeit sind, z. B. in Verwaltungen, in Gewerkschaften oder auch im Einzelhandel. Es besteht keine Verpflichtung, an allen Seminaren teilzunehmen.
Die Veranstaltungen können bei rechtzeitiger Anfrage (ca. 4 Monate vor Seminarbeginn) bei der pädagogischen Leitung auch als Bildungsurlaub beantragt werden.
 VA-Nummer

816

 Kosten

25,-EUR

 Dauer

Di, 13:00 Uhr – Do, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Hannah Engelmann
Pädagogische Leitung: Marcel Hackbart

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