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Vielfalt ermöglichen

Anregungen für eine Sexualpädagogik der Vielfalt

Mo, 24.07.2017  — Mi, 26.07.2017
Wie heute gelebt, geliebt und gesext wird, ist in allen denk- und vorstellbaren Facetten möglich: hetero- und homosexuell, bisexuell, neosexuell, multisexuell oder asexuell. Die Vielfalt der Geschlechter, Sexualitäten, Nationalitäten und Ethnizitäten, der Fähigkeiten, Religionen und Vorlieben ist gesellschaftliche Realität und auch im Leben von Kindern und Jugendlichen präsent. Die Sexualpädagogik bietet nun methodische Vorschläge, diese Vielfalt zu thematisieren, und zu Fragen z.B. zu sexuellen Praktiken, Identitäten, Beziehungen, das erste Mal, Pornografie, etc. ins Gespräch zu kommen.
Im Seminar werden wir aktuelle zeitdiagnostische Interpretationen wie bspw. "Postsexualität" und "Neosexualität" betrachten und theoretische Zugänge einer Sexualpädagogik der Vielfalt, u.a. queer-dekonstruktivistische Pädagogik und Anti-Diskriminierungsarbeit, kennenlernen. Insbesondere werden Methoden der Pädagogik der Vielfalt vorgestellt, selbst ausprobiert und reflektiert. Damit werden Impulse für die konkrete Arbeit in Beratung, Jugend(sozial)arbeit und Schule gegeben. Zudem ist es möglich, sich über die sexualpädagogische Arbeit in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen auszutauschen.
Das Seminar richtet sich an (sexual-)pädagogisch Tätige, die im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung oder in der Schule arbeiten. Es zielt auf die Stärkung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz.

Die Veranstaltung ist auf das Qualitätssiegel der Gesellschaft für Sexualpädagogik e.V. (gsp) anrechenbar.
 VA-Nummer

7808

 Kosten

275,- EUR

 Dauer

Mo, 11:30 Uhr – Mi, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Prof. Dr. Elisabeth Tuider
Pädagogische Leitung: Monika Henne