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Antiziganismus und Queer – intersektionale Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung

Einführung in gegenwärtige Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus

Mo, 03.04.2023  — Mi, 05.04.2023
Antiziganismus wird der spezifische Rassismus genannt, der sich vor allem gegen Sinti*zze und Rom*nja richtet. Er hat in Deutschland und Europa eine lange Geschichte und fand seinen furchtbaren Höhepunkt im nationalsozialistischen Völkermord, dessen Anerkennung und Aufarbeitung erst durch die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma erkämpft werden musste.
Antiziganismus ist bis heute weit verbreitet und hat massive negative Auswirkungen auf Betroffene. Die zugrundeliegenden Stereotype werden dabei ebenso wie die diskriminierenden Praktiken häufig nicht erkannt und gesellschaftlich zu wenig geächtet.
Im Rahmen des Seminars werden historische und gegenwärtige Erscheinungsformen, Dimensionen und Wirkungsweisen des Antiziganismus thematisiert. Darüber hinaus sollen Handlungsmöglichkeiten und Ansatzpunkte für Gegenstrategien aufgezeigt werden.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kompetenznetzwerk zum Abbau von Homsexuellen- und Transfeindlichkeit" im Bundesprogramm "Demokratie Leben!" des BMFSFJ statt in Kooperation mit dem "Bildungsforum gegen Antiziganismus" als Teil des Kompetenznetzwerks im Themenfeld Antiziganismus statt.
 VA-Nummer

3723

 Kosten

180,- Euro

 Dauer

Mo, 15:00 Uhr – Mi, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Bildungsforum gegen Antiziganismus
Pädagogische Leitung: Kevin Rosenberger

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