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Theaterspiel und Rollentausch - die selbstmitfühlende Wahrnehmung und der eigene Ausdruck

Ein Spiel für Queere Menschen

Do, 08.07.2021  — So, 11.07.2021
Wir alle suchen Möglichkeiten, um die eigene Identität zu verstehen und auszudrücken, besonders im Rahmen der eigenen Entwicklung: in der Familie, in Beziehungen, in sozialen Prozessen.
Also "spielen" wir! Wir sind Teil eines fortwährenden Rollenspiels, um uns auf der Bühne des Lebens zu präsentieren und mit unseren Mitmenschen im Kontakt zu bleiben:
Das Coming-out, die Liebe zu entdecken, die Beziehungen zu gestalten, die eigene Identität achtsam und mitfühlend wahrzunehmen. Rollen, die erlernt und gespielt werden können - Anders sein oder Viele sein zu können.

Dieser Workshop bietet eine Möglichkeit, um all diese Themen offen und liebevoll zu betrachten und mitzuspielen. Eine Maske tragen, ein*e Andere*r sein, den Körper spüren, die eigene Stimme hören und das Atmen neu erfahren sowie Vertrauen, Sicherheit und Selbst-Mitgefühl wahrzunehmen und neu zu gewinnen. Der Workshop lädt auch dazu ein, einfach dabei zu sein und zu beobachten.
Vieles darf möglich sein!


Im Rollenspiel das eigene innere Theater entdecken

Wir alle durchlaufen seit der Geburt mehrere Stationen in unserer Entwicklung: Wir wollen lernen, verstehen, uns weiterentwickeln, kommunizieren und uns mit anderen Menschen vernetzen. Wir sind alle sinnsuchende, soziale Wesen und brauchen die Möglichkeit, die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen, besonders im Rahmen der persönlichen Emanzipation, in der Familie, in Beziehungen aber auch in sozialen Prozessen.

Unsere Entwicklung und Stabilität sind salutogene Prozesse (abgeleitet von lateinisch ‚Gesundheit' und ‚Wohlbefinden', und altgriechisch ‚Geburt' und ‚Entstehung') und haben hierzu eine wichtige Bedeutung. In der Verwirklichung unserer eigenen Existenz nehmen wir Rollen wahr, sind wir Teil eines fortwährenden Spiels, um uns auf der Bühne des Lebens zu präsentieren, und mit unseren Mitmenschen in Kontakt bleiben zu können. Die angesprochene Individualität der Persönlichkeit, bedarf eines Rahmens, um zu wachsen und sich entfalten zu können. Das ist wichtig, auch bei Queeren Menschen, für die persönlichen Bedürfnisse, sei es mit der eigenen Sexualität oder mit dem Coming Out - das Recht so da zu sein wie jede*r es möchte!

Anders sein, oder Viele sein zu dürfen, ist ein natürlicher Anteil der menschlichen Entwicklung und Existenz. Für einige kann das eine Ressource sein und neues Wachstum bedeuten. Rollen annehmen und spielen auf der Bühne, das tun wir alle.

Dieser Workshop bietet einen Ort, um all diese Themen offen und liebevoll mehrseitig zu betrachten. Wir alle streben danach, die eigene Identität zu verstehen und ausdrücken zu wollen – um Vertrauen, Sicherheit und Selbst-Mitgefühl gestärkt wahrzunehmen.
Wir werden selbstmitfühlend und reflektierend für drei Tage gemeinsam daran arbeiten. Wir werden uns kennenlernen. Wir werden atmen, uns bewegen, tanzen, sprechen, schweigen, lachen, weinen, schreien oder auch nicht. In der Gruppe können wir - wie wir wollen - unsere kreativen, bunten, hellen oder "obskuren" Seiten kennenlernen.

Die Gruppe ist für alle Queeren Menschen jeden Alters offen.
Bringe bitte bequeme Kleidung und weiche Schuhe mit.
Matten und Yogakissen sind vorhanden.

 VA-Nummer

1275

 Kosten

450,- EUR (Ermäßigung: 325,-EUR, im Einzelfall und auf Anfrage möglich)

 Dauer

Do, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Jakob Prousalis
Pädagogische Leitung: Ulli Klaum

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