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Stiftung Akademie Waldschlösschen

Träger der Bildungsstätte ist die rechtsfähige gemeinnützige Stiftung Akademie Waldschlösschen, deren Satzungzweck die Umsetzung und Weiterentwicklung der „Idee Waldschlösschen“ ist.

Sie soll insbesondere die Akademie als Ort der Bildung und Begegnung, der Information und Orientierung erhalten – in ihren Arbeitsbereichen: Angebote für LSBT*IQ / Lesben, Schwule, trans*-, bi- und intersexuelle Menschen und ihre Lebenspartner_innen und Familien, für HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen und ihre Lebenspartner_innen, Fortbildungsveranstaltungen zu AIDS und sexualpädagogischen Themen sowie Seminare für Menschen mit geistiger Behinderung.

Das Vermögen der Stiftung besteht zur Zeit aus der Immobilie Waldschlösschen.
Mit der Stiftungsgründung ist auch das Ziel verbunden, Stiftungskapital zu sammeln, aus dessen Zinserträgen der Stiftungszweck langfristig gefördert wird. (In die Stiftung eingebrachtes Vermögen darf nicht in den allgemeinen Haushalt der Akademie einfließen). Deshalb setzen wir auf Zustiftungen von Menschen, die bereit sind, für das Waldschlösschen Mitverantwortung zu übernehmen. Der Staat fördert das Stiftungswesen durch Möglichkeiten zu erheblicher Steuereinsparung.

 

Aus Anlass von Angriffen auch auf die Akademie Waldschlösschen im Rahmen einer rechtskonservativen Kampagne gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, gegen die Arbeit der Bildungs- und Schulaufklärungsprojekte und Diffamierungen über angebliche Sympathien für Pädosexualität beschäftigte sich der Stiftungsrat in seiner turnusgemäßen Sitzung am 23.11.14 auch mit den bildungspolitischen Grundsätzen der Akademie Waldschlösschen. Als Ergebnis der Diskussion bekräftigte der Stiftungsrat einstimmig diese Grundsätze, die ausdrücklich auch von allen Beiratsmitgliedern geteilt werden:

Bildungspolitische Position der Akademie Waldschlösschen

Die Akademie Waldschlösschen steht für Akzeptanz von Vielfalt sexueller Orientierungen und Lebensformen von LSBT*I und fördert in ihrer Bildungs- und Vernetzungsarbeit Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Das gilt auch für sexualpädagogische Qualifizierungen, in denen es um eine positive Einstellung zu Sexualität, um Aufklärung und Ermutigung zu selbstbestimmten Handeln, nicht um eine „Sexualisierung“ von Erziehung geht.

Die Strafbarkeit von sexuellen Handlungen mit Kindern stand seit ihrer Gründung und steht für die Akademie außer Frage, das gilt auch für sogenannte ‚einvernehmliche‘ sexuelle Handlungen, die wir als strukturelle und sexualisierte Gewalt verurteilen.