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Fortbildungsreihe „Transgeschlechtliche Menschen kompetent beraten“ startet in Kürze

Fortbildungsreihe für Mitarbeitende psychosozialer Beratungsstellen in vier Modulen

8.-10. April 2019 /17.-19. Juni 2019 / 9.-11. August 2019 / 25.-27. Oktober 2019

Die Fortbildungsreihe setzt sich mit dem Thema Trans*-Beratung auseinander. Wenn trans* Menschen psychosoziale Beratungsangebote aufsuchen, erleben sie häufig, dass die Mitarbeitenden nicht mit dem Thema Trans* vertraut sind. Ein spezifisches Trans* Wissen wird in einer regulären Berater_innen Ausbildung nicht vermittelt und eine trans* unterstützende Haltung, sowie ein diskriminierungsarmer und akzeptierender Umgang gegenüber trans* Menschen ist nicht vorauszusetzen. Das kann zu Überforderung auf Seiten der Beratenden, zu Stigmatisierung von trans* Menschen und zur Vermittlung von Fehlinformationen an Ratsuchende führen.
Unsere Fortbildungsreihe will in vier Modulen Mitarbeitende in psychosozialen Beratungsstellen für einen wertschätzenden und sicheren Umgang mit trans* Ratsuchenden sensibilisieren und fortbilden. Die Teilnehmenden nehmen Einblicke in verschiedene Trans* Lebenswelten, die auf Beratungskontexte bezogen werden, damit professionelle Berater_innen trans* Personen in Beratungssituationen mit einem fundierten Wissen zum Thema begegnen können.

Fragen, mit denen wir uns beschäftigen wollen:

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„Arbeit mit LSBTTIQ-Geflüchteten“ 2019

Auch in diesem Jahr wird die Akademie wieder in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Bundesverband und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der Schwulenberatung Berlin mehrere Seminare im Kontext LSBTTIQ-Geflüchtete durchführen. Die Seminare wenden sich wieder an ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende von Beratungsstellen und Projekten von und für Geflüchtete, die u.a. auch mit queeren Geflüchteten arbeiten. Auch in diesem Jahr wird die Teilnahme an den Seminaren kostenfrei sein, nachdem die Finanzierung gesichert ist. Reisekosten können allerdings nicht erstattet werden.

Die gesonderten Ausschreibungen bzw. der Flyer werden bis Ende Januar verschickt werden bzw. können dann angefordert werden.

Bislang sind folgende Veranstaltungen bereits geplant und ab 25. Januar auf unserer Website abrufbar – Anmeldungen können über unsere Website aber bereits erfolgen.

24.-26. März - VA–Nr. 9880: Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ–Geflüchteten – Einführung in Traumafachbe-ratung, Psychotraumatologie und Interventionstechniken (Dozent: Jakob Prousalis)

03.-05. April - VA-Nr. 9881: 1. Vernetzungstreffen „Refugees welcome“ - Arbeit mit LSBTTIQ–Geflüchteten (Dozent_innen: Robert Lüdtke, Antje Sanogo)

26.-28. Mai - VA-Nr. 9882: Dissoziative Erkrankungen bei LSBTTIQ–Geflüchteten (Dozent: Jakob Prousalis)

08.-10. Juli - VA-Nr. 9883: Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ–Geflüchteten – Vertiefungsseminar (Vorausset-zung ist die Teilnahme an einem Einführungsseminar).

11.-13. September - VA-Nr. 9884: 2. Vernetzungstreffen „Refugees welcome“ - Arbeit mit LSBTTIQ–Geflüchteten (Dozent_innen: Robert Lüdtke, Antje Sanogo)

Fragen zu den Seminaren beantwortet gerne Wolfgang Vorhagen,

Fon 05592-927721, Mail: wolfgang.vorhagen@waldschloesschen.org

Neu in der Edition: Orte der Begegnung. Orte des Widerstands

Von Carolin Küppers und Martin Schneider herausgegeben liegt nun mit "Orte der Begegnung. Orte des Widerstands. Zur Geschichte homosexueller, trans*geschlechtlicher und queerer Räume" der Band 7 der Reihe "Zur Geschichte der Homosexuellen in Deutschland nach 1945" vor.

Emanzipationsbestrebungen von Lesben, Schwulen und Trans*menschen sind darauf angewiesen, sich »eigene Räume« zu schaffen. In den verschiedenen Phasen der Bewegungen haben diese Räume eine entscheidende Rolle gespielt: Klappen als öffentliche Toiletten, die sich Männer als sexuellen Raum angeeignet haben; örtliche Zentren der Selbstorganisation, des politischen Widerstands und der Selbsthilfe; die Bar- und Clubkultur als Ort der Selbsterprobung und -behauptung für Trans*menschen; sichere Räume für FrauenLesben und Trans*menschen (FLT*); virtuelle statt reale Räume – die Dating-Plattformen als Fortsetzung der Kneipenkultur mit anderen Mitteln.

Der Band enthält Beiträge von Michael Bochow, Uwe Bresan, Yvonne Doderer, Marty Huber, Peter Rehberg, Babette Reicherdt, Nina Schuster, Karl-Heinz Steinle, Marion Thuswald und Wolfgang Voigt.

Jahresprogramm 2019! Das Programmheft zur Verschickung und zum Download

Unser "Programmheft 2019" liegt in gedruckter Form zur postalischen Verschickung vor. Gerne verschicken wir kostenlos Einzelexemplare, ein Päckchen oder ein Paket.
HIER anfordern! Danke.

Und es liegt zum Download im pdf-Format (5,2MB!) bereit.

 

Die Seminare und Tagungen der Akademie im Jahr 2019 sind unter "Veranstaltungen" einzusehen und zu buchen.
HIER scrollen! Danke.