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Vertiefungsseminar: Arbeit mit traumatisierten LSBTTIQ*-Geflüchteten - Traumafachberatung, Psychotraumatologie und Interventionstechniken

Mo, 08.07.2019  — Mi, 10.07.2019
Das Seminar legt seine Schwerpunkte auf den Erwerb von vertiefenden Grundkenntnissen bei der Beratungspraxis für die Arbeit mit LSBTTIQ*-Geflüchteten, die unter einer akuten und/oder Posttraumatischen Belastungsstörung leiden.
Nach einem kurzen Auffrischen der Theorie der Psychotraumatologie, begeben wir uns in die Vertiefung der Interaktion zwischen Berater*in/Helfer*in und Klient*in. Wir explorieren das Konzept einer akuten Traumasituation, versuchen den Bedarf zu definieren, uns aber auch in der eigenen Rolle dabei zu positionieren.
Neue Strukturen und Grundsätze im Kontakt mit traumatisierten LSBTTIQ*-Geflüchteten und das System des akuten Traumas werden sichtbar gemacht. Sowohl die intensive Arbeit mit Stabilisierungsübungen in Kleingruppen als auch das Erlernen und der adäquate Umgang mit Dissoziationsphänomenen sind Hauptthemen des Seminars.
Darüber hinaus werden viele verschiedene Beratungsskills und -techniken geübt. Psycho-edukatives Arbeiten und Konzepte der sekundären Traumatisierung und der eigenen Prophylaxe werden veranschaulicht und detailliert betrachtet. Ziel des Seminars ist ein sicherer Umgang mit komplexen oder akuten Traumata und Belastungen sowie mit den speziellen Anforderungen in der Arbeit mit LSBTTIQ*-Geflüchteten.
Hinweis: Eine Anmeldung ist sowohl zu einem der beiden Kurse (9880 und 9883) als auch zu beiden möglich! Voraussetzung zur Teilnahme am Vertiefungsseminar ist der Besuch eines der vorangegangenen Einführungsseminare!
Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Schwulenberatung Berlin statt.
Gefördert werden diese Fortbildungen über den Paritätischen Gesamtverband aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
 VA-Nummer

9883

 Kosten

keine (Einzelzimmerzuschlag: 12,- EUR/Nacht)

 Dauer

Mo, 15:00 Uhr – Mi, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Jakob Prousalis
Pädagogische Leitung: Wolfgang Vorhagen