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Achtsames Selbstmitgefühl

Seminar für Schwule

Do, 18.07.2019  — So, 21.07.2019
Wenn wir tagtäglich in engem Kontakt sind z.B. mit Menschen, die Schmerz und Leid erleben – im Freundeskreis, Familie, im Beruf oder als Ehrenamtlicher - dann hat das oft Auswirkungen auf uns. Unser natürlicher Impuls ist es, zu helfen, um so das Leiden der anderen wenigstens ein wenig zu lindern. Unser Wunsch und damit auch Quell unserer Kraft ist es, fürsorglich, einfühlsam und liebevoll gegenüber diesen unterstützungsbedürftigen Menschen zu sein. Und genau das ist es, was dieses empathische Mitschwingen mit Menschen die leiden. ausmacht. Wenn wir uns aber überfordern, kann aus Mitgefühl Stress entstehen, Stress, der zu Erschöpfung und Fürsorgemüdigkeit, einer besonderen Form von Burnout, führen kann. Diese Fürsorgemüdigkeit ist nicht nur professionellen Helfern vertraut, sondern kann auch im privaten Umfeld (Freundschaft, Beziehung) auftreten. Es braucht immer wieder Auszeiten – Zeiten für sich und die eigenen Bedürfnisse. Zeichen von Fürsorgemüdigkeit können sein: Gereizt sein, gestörter Schlaf, Magen- und Darmprobleme, sozialer Rückzug, Gedankenkreisen uvm. Einfache und alltagstaugliche Achtsamkeitsübungen können dir einen Weg zeigen, das Selbstmitgefühl zu stärken. Denn Selbstmitgefühl ist die Basis um achtsam mit den eigenen Grenzen umzugehen und Herausforderungen gesund zu bewältigen. Das MSC-Programm (Mindful Self Compassion), ist durch Kristin Neff (University of Texas, US) und Christopher Germer (Harvard Medical School, US) entwickelt geworden.
 VA-Nummer

9626

 Kosten

348,- EUR

 Dauer

Do, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Peter Paanakker
Pädagogische Leitung: Wolfgang Vorhagen