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Regenbogenfamilien - Perspektiven und Umsetzung

Fr, 18.10.2019  — So, 20.10.2019
Werden Jugendliche befragt, so wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, eines Tages in einer festen Partnerschaft zu leben, eine Familie zu gründen und Kinder zu haben. Lesben und Schwule mit Kinderwunsch jedoch sind mit vielen Problemen konfrontiert und müssen einige Hürden überwinden. Viele lesbische Paare haben inzwischen Wege gefunden, mit eigenen Kindern zu leben. Für Schwule ist dies schwieriger.
Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen ist der Weg, ein Kind in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu bekommen auch auf der Beziehungsebene anspruchsvoll: Sollte es eine "Rollenverteilung" geben? Was müssen die Eltern dem Kind mit auf den Weg geben, um mit dem Modell "Regenbogenfamilie" glücklich zu leben? Wie machen wir das Kind stark für deren Umwelt?
Wie kann Elternschaft unterm Regenbogen (anders) aussehen? Wir fragen, wie neue Familienformen jenseits der Vorstellung "Vater, Mutter, Kind" aussehen, welche rechtlichen Möglichkeiten oder Hürden in unserer Gesellschaft bestehen, und wie die Wünsche von Schwulen und Lesben nach einer eigenen Familie – auch gemeinsam - gelingen können.
Im Seminar möchten wir helfen, den Weg des Kinderwunsches zu gehen. Ganz gleich, ob der Gedanke gerade erst entsprungen oder schon weiter fortgeschritten ist.

In Kooperation mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen / QNN e.V.
 VA-Nummer

9518

 Kosten

113,- / 30,- für Teilnehmende aus Niedersachsen (gefördert aus Mitteln des QNN e.V.)

 Dauer

Fr, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Juliane Steeger Svenja Steeger,
Pädagogische Leitung: Ulli Klaum

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