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Bundesweites Treffen von Frauen mit HIV

Do, 01.08.2019  — So, 04.08.2019
Manche Frauen mit HIV kommen häufig mit anderen betroffenen Frauen zusammen, so etwa in ihrer Selbsthilfegruppe oder durch Mitarbeit im "Netzwerk Frauen und Aids". Auf andere trifft dies nicht zu, weil sie z.B. in einer Kleinstadt leben oder keinen Kontakt zur Aids-Hilfe haben, mitunter aus Angst, dass dadurch ihre HIV-Infektion bekannt werden könnte. Wie auch immer deine Situation ist: Diese Fortbildung ermöglicht es dir, dich über aktuelle gesundheitliche und soziale Fragen zu informieren und an Themen zu arbeiten, die für HIV-positive Frauen besondere Bedeutung haben oder ihnen am Herzen liegen.
HIV + Ich... Du... Wir?
Wir wollen uns mit dem Einfluss unserer HIV-Infektion auf unser Leben beschäftigen.
Wie hat die Diagnose mein Leben überhaupt verändert und welchen Einfluss hat sie heute noch? Welche Rolle spielt die Infektion für mich selbst, mein Umfeld, meine aktuelle Partnerschaft oder auch die Partnersuche? Welches Verhältnis habe ich momentan zu meinem Körper und welche Auswirkung hat HIV auf meine Sexualität? Wann habe ich HIV unter Kontrolle und in welchen Bereichen kontrolliert es vielleicht mich und mein Handeln?
Dies sind nur einige der Fragen denen wir uns stellen wollen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien,
um zu lernen unseren Alltag nicht durch HIV dominieren zu lassen und unser Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Don ́t hope – cope!
Wie können wir aktiv unser Leben und unseren Alltag gestalten, um mit oder gerade trotz HIV möglichst gesund, angstfrei und zufrieden im Hier und Jetzt zu leben.
Dafür spielt die psychische Gesundheit ebenso eine Rolle wie die medizinische Behandlung durch die ART. Was tun, wenn frau sich antriebslos, niedergeschlagen und energielos fühlt, wenn Konzentrations- schwierigkeiten auftreten? Unabhängig davon, ob dafür HIV-Infektion, Nebenwirkungen oder diverse Belastungen verantwortlich sind wollen wir uns damit beschäftigen, was wir selbst für uns tun können. Wie kann ein gesunder ausgewogener Lebensstil gestaltet werden, welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, sei es durch Selbsthilfegruppen, AIDS-Hilfen oder aus unserem Umfeld oder aus uns selbst heraus. Mittels Übungen aus der Achtsamkeit und Ressourcenaktivierung wollen wir erarbeiten, wie wir eigenverantwortlich und selbstfürsorglich unseren Weg gehen können, ohne uns durch Stigmatisierungserfahrung entmutigen zu lassen.
Kinderbetreuung ist bei rechtzeitiger Anmeldung möglich.
In Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe e. V. (DAH)
 VA-Nummer

9002

 Kosten

30,- EUR (DAH); Fahrtkosten werden erstattet.

 Dauer

Do, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Reinhild Trompke-Dau Johanna Verhoven,
Pädagogische Leitung: Monika Henne