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Reflexionsseminar: Der Reiz rigider Geschlechternormen

Mi, 09.12.2020  — Fr, 11.12.2020
Geschlecht ist wandelbar. Wir gestalten es im Laufe unserer Biographie immer wieder neu und auch gesellschaftlich verändert sich seine Bedeutung stetig. Trotzdem hören wir viel von gesundem Menschenverstand, anthropologischen Grundlagen und Gotteswillen, wenn es um Geschlecht geht. Queere Ansätze werden dann gern als "Gender-Wahn" abgetan. Und es sind nicht nur Rechtskonservative, die feststehenden Geschlechternormen etwas abgewinnen können: Hat nicht jede*r von uns einen kleinen Gender-Polizisten in sich, der die Menschen fein säuberlich einordnet und dann irritiert ist, wenn sie ihre Schubladen verlassen?
Welche Funktion erfüllen geschlechtliche Zuordnungen in einer arbeitsteiligen Gesellschaft? Wie prägen sie unser Selbstbild, unsere Identität? Und wie können wir durch einen reflektierten Umgang mit ihnen zu einem respektvollen Miteinander in Vielfalt beitragen? Diese Fragen werden wir individuell und im interaktiven Austausch behandeln.

Weitere Reflexionsseminare zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt
- 11.-13. August 2020: Der Charme von Stereotypen und Schemata
- Für 2021 geplant: Die Vorteile der Macht

Die Seminarreihe richtet sich an Mitarbeitende und Ehrenamtliche in Bereichen, wo Kund*innen- sowie Klient*innen-Kontakt wesentlicher Bestandteil der (beruflichen) Tätigkeit sind, z. B. in Verwaltungen, in Gewerkschaften oder auch im Einzelhandel. Es besteht keine Verpflichtung, an allen Seminaren teilzunehmen. Die Veranstaltungen können bei rechtzeitiger Anfrage (ca. 4 Monate vor Seminarbeginn) bei der pädagogischen Leitung auch als Bildungsurlaub beantragt werden.
 VA-Nummer

821

 Kosten

25,-EUR

 Dauer

Mi, 13:00 Uhr – Fr, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Hannah Engelmann
Pädagogische Leitung: Marcel Hackbart

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