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Ressourcen und Bewältigungsstrategien schwulen Alterns mit und ohne HIV

Mi, 29.11.2017  — Fr, 01.12.2017
Ältere Schwule haben noch die Zeit des § 175 in der Adenauerära erlebt und damit eine gesellschaftliche und auch wissenschaftliche Einstellung zum Thema Homosexualität, die ihre Sexualität als Krankheit einstufte und kriminalisierte. Unter diesen Voraussetzungen ein gutes Selbstverständnis zu sich und seiner Sexualität zu entwickeln, war alles andere als einfach. Dieselbe Generation hat auch die Zeit des Aids-Traumas erlebt und am meisten unter den traumatischen Auswirkungen sowohl des eigenen Erkrankens als auch des Verlusts von guten Freunden und Wegbegleitern gelitten.
Trotzdem hat diese Generation, die die erste ist, die nun auch selbstbewusst – mit und ohne HIV – schwul alt wird, Bewältigungsstrategien entwickelt, um ihre Situation zu meistern. Wie sehen diese Ressourcen und Strategien aus und wie können wir sie nutzen? Und was können wir tun, um andere heute ältere Schwule zu unterstützen?
 VA-Nummer

7758

 Kosten

kostenlos; Fahrtkosten werden nicht erstattet.

 Dauer

Mi, 17:00 Uhr – Fr, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

n.n.
Pädagogische Leitung: Wolfgang Vorhagen