englisch  |   Kontakt  |   Impressum  |   Login

Toxische Männlichkeit auf einmal überall?

Kritische, vielfältige Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en) in der
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Mo, 23.11.2020  — Do, 26.11.2020
Mit dem Begriff Männlichkeit(en) sind emotional aufgeladene
Vorstellungen verbunden. Die einen sehen Männlichkeit(en) in der Krise,
andere erleben die Fortsetzung einer männlichen Herrschaft. Manche
begrüßen aktuelle Pluralisierungen und Gleichstellungsentwicklungen
vielfältiger Geschlechter, mache wollen hingegen die Vorstellung von
einer natürlichen Männlichkeit verteidigen. Mit Begriffen wie der
toxischen Männlichkeit wird nahegelegt, schlechte Eigenschaften der
Männlichkeit könnten separiert und beiseite gelegt werden, wodurch dann die nicht-giftigen Anteile zur Geltung kämen. Auf jeden Fall bleibt es
strittig, was Männlichkeit(en) bedeutet und wie wir damit umgehen können.
Was verstehen wir jeweils persönlich unter Männlichkeit(en)? Was heißt
das wiederum für Kinder, Jugendliche und speziell für Jungen* und was
bedeutet es für eine pädagogische Arbeit mit ihnen?  Wie sehen wir uns
selbst als Personen und Pädagog*innen sowie unsere Zielgruppen durch
eine (kritische) Geschlechter- und Männlichkeitsbrille?
Ziel der Fortbildung ist es, mit den Teilnehmenden eine praktische
Orientierung und Wissen darüber zu entwickeln, welche Bedeutung
Männlichkeiten* in der pädagogischen Arbeit hat. Im Sinne eines
pädagogischen Umgangs mit geschlechtlicher Vielfalt, soll eine kritische
Auseinandersetzung mit Männlichkeitsversprechen und -anforderungen
entwickelt werden. Die Fortbildung wird eine Mischung aus Reflexionen
eigener Positionen, theoretischen Input sowie praktischen Erprobungen,
körperorientierten Arbeitsweisen, Einzel-, Klein- und
Großgruppenarbeiten sein .
 VA-Nummer

720

 Kosten

200,- EUR

 Dauer

Mo, 18:00 Uhr – Do, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Blu Doppe Olaf Stuve,
Pädagogische Leitung: Kevin Rosenberger

Teilnahme anmelden