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Auf dem Platz sind alle willkommen?! – LSBTIQ+ im organisierten Sport

Sensibilisierung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt für Übungsleiter*innen, Trainer*innen und weitere Verantwortliche

Mi, 24.05.2023  — Fr, 26.05.2023
Wo ist der Unterschied zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der geschlechtlichen Identität einer Person?
Wieso gibt es nahezu keine (bekannten) nicht heterosexuellen sowie inter*, trans* und nicht-binären Sportler*innen?
Wo ist die Verbindung zu meinem Sportalltag als Übungsleiter*in, Trainer*in oder Abteilungsleitung im Sportverein?
Wie kann ich dazu beitragen, dass sich queere Personen willkommen fühlen?

Den allermeisten LSBTIQ+ Personen bleibt der Zugang zum Sport verwehrt. Lesben und Schwule müssen sich immer noch damit beschäftigen, welche Auswirkungen ein Outing für sie hätte. Trans*personen können meist nicht selbst ihr Geschlecht festlegen, sondern müssen sich entwürdigenden medizinischen Tests unterziehen. Für Inter* und Non-binary gibt es außer einer handvoll Sportarten überhaupt keinen Zugang zum Sport.
Die täglichen Ausgrenzungen basieren zumeist auf strukturellen Begebenheiten wie nach Männern und Frauen getrennten Teams, Umkleiden und Sanitäranlagen, aber ebenso viel auf Unsicherheiten und Unwissenheit der Akteur*innen im Sport, sei es auf oder neben dem Platz.

Im Workshop werden notwendige Grundlagen und Werkzeuge für einen sicheren Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt vermittelt, damit Sie den LSBTIQ+ Personen in Ihren Strukturen ein*e Verbündete*r sein können. Dazu orientieren wir uns, mit einer Mischung aus Kurzinputs, Methodenerprobung, Eigen- und Gruppenarbeiten sowie Erfahrungsaustausch, an immer wiederkehrenden Erfahrungen queerer Personen im Sportalltag.

Referent*in: Simon Sadowski (nicht-binär, kein Pronomen), Gründer*in: sichtbar*sportlich – Agentur für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Sport, Fachkraft für Pädagog*innen-Bildung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Fachkraft für Geschlechterreflektierte PŠdagogik, Sozialpädagog*in und ehemalige*r C- und B-Kaderathlet*in im Rollhockey.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Kompetenznetzwerks zum Abbau von Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit" - Für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Selbstbestimmung und Vielfalt! im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!" des BMFSFJ statt.



#Kompetenznetzwerk
 VA-Nummer

3759

 Kosten

160,- EUR (gefördert vom BMFSFJ)

 Dauer

Mi, 15:00 Uhr – Fr, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Simon Sadowski
Pädagogische Leitung: Kevin Rosenberger

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