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Das „I“ in LGBTIQA*

Fr, 17.03.2023  — So, 19.03.2023
Worum geht es? Dass mitgenannt nicht immer mitgedacht bedeutet, erfahren intergeschlechtliche Menschen auch in queeren Kontexten. Denn das I steht zwar in LGBTIQA*, aber in der konkreten Arbeit (Programmheft, CSD-Forderungen, Veranstaltungen, etc.) von queeren Organisationen taucht es selten auf. Das hat verschiedene Ursachen:
-Auch in queeren Organisationen und Vereinen gibt es wenig Informationen und Wissen zu Inter*
-Die Strukturen intergeschlechtlicher Selbsthilfe und Organisationen sind nicht bekannt
-Aktuelle Diskurse und Forderungen der intergeschlechtlichen Community sind kaum bekannt
-Intergeschlechtliche Menschen werden kaum erreicht, weil die Zugänge nicht klar sind
Hinzu kommt: Aufgrund des Gesetzes zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung (§1631e BGB) werden in wenigen Jahren mehr Kinder und Jugendliche die offen Inter* leben, in Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendarbeit und auch in queeren Organisationen und Vereinen auftauchen und darauf sind diese kaum vorbereitet.
Für wen? Diese Veranstaltung richtet sich gezielt an hauptberuflich und ehrenamtlich Aktive in queeren Organisationen, Initiativen und Vereinen in Niedersachsen.
Was passiert? Zuerst werden die Strukturen der intergeschlechtlichen Selbsthilfe, sowie die speziellen Forderungen und Bedarfe der intergeschlechtlichen Selbsthilfe dargestellt. Anschließend wird gemeinsam erarbeitet wir das "I" in LGBTIQA* in queeren Vereinen, Initiativen und Organisationen mit Leben gefüllt werden kann. Folgende Fragen sollen geklärt werden:
-Welche Möglichkeiten aber auch Grenzen gibt es in der konkreten Arbeit zu Intergeschlechtlichkeit?
-Wie kann das Thema in der Öffentlichkeitsarbeit transportiert werden?
-Welche Konsequenzen haben aktuelle Entwicklungen im Bereich Inter* für die queere Community?
-Wie werde ich ein guter Ally für intergeschlechtliche Menschen und deren Familien?
 VA-Nummer

3718

 Kosten

160,- EUR

 Dauer

Fr, 18:00 Uhr – So, 14:00 Uhr

 Dozent*innen

Anjo Kumst, Michael Rogenz
Pädagogische Leitung: Kevin Rosenberger