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Geschichtswerkstatt 40 Jahre HIV/Aids in Deutschland - 40 Jahre Emanzipation und Empowerment

Mi, 14.12.2022  — Fr, 16.12.2022
Am 05.Juni 2021 jährte sich die erste wissenschaftliche Erwähnung des Krankheitsbildes, das damals AIDS benannt wurde, zum 40.Mal. Mitte der 80er Jahre entstand dann eine Selbsthilfe- und Gesundheitsbewegung, die in die Gründung vieler Aidshilfen, Selbsthilfeorganisationen, Fachverbänden und anderen Organisations- und Aktionsformen mündete.

Es gibt in Deutschland lokal, regional und überregional nur wenige Aktivitäten zur gesellschaftspolitischen und historischen Aufarbeitung der HIV- und Aids-Geschichte und der daraus entstandenen Organisationen und Strukturen. Diese Geschichtswerkstatt soll dazu anregen, sich mit der Geschichte von HIV und Aids zu beschäftigen und einladen, dass mehr Organisationen, Verbände, Institutionen, Netzwerke oder Menschen ihre Geschichte rund um HIV/Aids festhalten und weitergeben.

2023 feiert u.a. die Deutsche Aidshilfe ihr 40-jähriges Bestehen, weitere Vereine und Organisationen und den nächsten Jahren. Zur Geschichtswerkstatt sind Menschen eingeladen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und sich darüber zu verständigen, wie die Geschichte von HIV/Aids für künftige Generationen erzählt und gesichert werden kann.

Geschichte ist ein Prozess: Daher ist die aktuelle Geschichte genauso wichtig wie die vorhergehenden Jahrzehnte. Intergenerationendialog ist eine wertvolle Ressource und wir laden explizit Menschen aller Generationen ein, die im Themenfeld aktiv sind oder waren.
 VA-Nummer

2770

 Kosten

45 EUR

 Dauer

Mi, 13:00 Uhr – Fr, 14:00 Uhr

 Dozent*innen

Prof. Dr. Martin Dannecker, Dr. Rainer Herrn, Michael Jähme, Matthias Kuske, Martin Reichert, Peter Struck
Pädagogische Leitung: Matthias Kuske

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