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Positiven-Universität: “Selbstverständlich positiv – was heißt das heute?“

Do, 25.02.2021  — So, 28.02.2021
Was bedeutet selbstverständlich positiv? Welche Erfahrungen machen Menschen, die offen mit HIV leben? Warum fällt es einigen sehr schwer sich zu outen und anderen nicht? Welche persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat ein selbstverständliches Leben mit HIV?
"Selbstverständlich positiv" ist auch der Name einer neuen Kampagne der Deutschen Aidshilfe, die gemeinsam mit der HIV-positiven Community entwickelt wurde und im April 2021 startet. Die Kampagne richtet sich an Menschen mit HIV und soll den Diskurs innerhalb der positiven Community vorantreiben was selbstverständliches Leben mit HIV bedeutet, welche Herausforderungen es birgt und wie wir uns als Menschen mit HIV gesellschaftlich positionieren wollen.
Die Positiven-Uni wird dieses Thema aufgreifen und über die diversen Aspekte eines selbstverständlichen Lebens mit HIV diskutieren. Nicht nur die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Aspekte sollen dabei in den Fokus genommen werden, sondern auch die Selbstwahrnehmung als Mensch mit HIV reflektiert werden.
Was benötigen wir um nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, wie ich mich wo und bei wem als HIV-Positive/r verhalten muss und HIV als einen selbstverständlichen Teil von mir begreifen kann?
Fragestellungen, die bei der Positivenuni aufgeworfen werden sollen, sind:
- Welchen Stellenwert nimmt HIV in meinem Leben ein und was bedeutet selbstverständlich positiv zu leben?
- Was macht selbstverständliches Leben mit HIV so kompliziert, auch unter Berücksichtigung der individuellen Biografien?
- Wo gab es Momente, das Positivsein nicht zu kommunizieren mit dem Ergebnis der Stilisierung der HIV-Infektion als Makel der geheim gehalten und mit einem Kokon als Schutz vor der feindlichen Welt umgeben werden muss?
- Was brauche ich um mit meinem Umfeld ggf. auch in die Auseinandersetzung statt in die Defensive zu gehen?
- Was erwarte ich von der Gesellschaft im Umgang mit HIV und was bin ich bereit dafür zu investieren?
- Kann auch die Gesellschaft lernen, wenn ich selbstbewusst mit meiner HIV-Infektion umgehe und ist daraus ggf. ein politischer Auftrag abzuleiten?
- Welche Unterstützungsstrukturen sind heute vorhanden, auf die HIV-Positive zugreifen können?
- Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat es wenn die meisten Menschen mit HIV versteckt und nicht selbstverständlich mit HIV umgehen?
- Wie sieht die neue Kampagne "Selbstverständlich Positiv" aus und wie können die Teilnehmenden mitwirken?
- Welche ersten Ergebnisse zeichnen sich aus der neuen Umfrage "Positive Stimmen" ab?
Wenn Du Interesse an strategischen Diskussionen hast, Aktivist*in oder in der Selbsthilfe aktiv bist, an Diskussionen innerhalb der Aids- und Selbsthilfe teilnehmen möchtest, bist Du bei uns richtig. Wir freuen uns auf deine aktive Teilnahme!

In Kooperation mit Positiv e.V. und der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (DAH).
 VA-Nummer

1791

 Kosten

30,- EUR (DAH); Fahrtkosten werden erstattet.

 Dauer

Do, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

n.n.
Pädagogische Leitung: Heike Gronski, Wolfgang Vorhagen

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