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Queer dekolonisieren - Postkolonialismus queeren


Fr, 02.07.2021  — So, 04.07.2021
Während viele postkoloniale Ansätze Fragen der Sexualität und Heteronormativität außer Acht lassen, ist Queer Theory durch einen Eurozentrismus gekennzeichnet. Dieses Seminar bringt beide Denkrichtungen zusammen und untersucht die Ordnung der Geschlechter und Sexualitäten aus Perspektive der gewaltvollen Geschichte des Kolonialismus: Wie prägen Rassismus und Orientalismus die Vorstellungen sowie Normen von Körper, Sexualität, Geschlecht und Begehren?
Erzählungen, Bilder und Beispiele sollen ins Zentrum verschoben werden, die selten in den eurozentrischen Geschichten der Queer Studies vorkommen. Wir werden aus zentralen Werken lesen, die Queer Studies "dekolonisieren" und Postkoloniale Theorie "queeren".
Anhand aktueller Beispiele wie #BlackLivesMatter, Queer of Color Kunst, Flucht, Diaspora, internationaler LSBTIQ*-Bewegung, schwulem Tourismus, Pinkwashing sowie Texten zur Kolonialgeschichte werden wir die theoretischen Diskussionen für ein vertiefendes Verständnis unserer Gesellschaft versuchen zu nutzen.

In Kooperation mit QNN e.V. und in gemeinsamer pädagogischer Verantwortung mit dem VNB.
 VA-Nummer

1276

 Kosten

30,- EUR (gefördert u.a. aus Mitteln des QNN e.V.)

 Dauer

Fr, 18:00 Uhr – So, 14:30 Uhr

 Dozent*innen

Yener Bayramoğlu Rena Onat,
Pädagogische Leitung: Ulli Klaum, Dr. Volker Weiß

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