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"Fremdheiten – Sexualitäten und Geschlechter in der Migrationsgesellschaft" vom 10. - 12. Juli 2018

Seit Kurzem werden „der Migrant“ ebenso wie „die Frau“ in der Thematisierung von sexualisierter Gewalt und Integration erneut vereinheitlicht. „Das Eigene“ und „das Andere“ werden wieder gefestigt, und dabei Sexismus und Homofeindlichkeit „den fremden Anderen“ zugeschrieben. „Muslimisch“ und „LSBTIQ*“ werden erneut gegenüber gestellt. An dieser Geschlechter- und Sexualpolitik im Namen der wieder angerufenen deutschen Nation haben unterschiedliche politische, religiöse und kulturelle Akteure ihre jeweiligen Interessen.
Wo begegnen uns in unserem pädagogischen Arbeitsalltag solche Veränderungs- und Kulturalisierungsprozesse? Was nehmen wir als kulturell, ethnisch oder religiös anders wahr? Wie werden Geschlechter, Sexualitäten und Religionen in Zusammenhang mit Einwanderung/Flucht thematisiert? Wie können wir pädagogisch adäquat darauf reagieren? Das Seminar mit Prof. Dr. Elisabeth Tuider (Uni Kassel) und Dr. Lüder Tietz (Uni Oldenburg) basiert auf Überlegungen der Queer und Gender Studies, der Cultural und Postcolonial Studies ebenso wie auf ethnologischen und sozialpsychologischen Studien bzw. antirassistischen und Critical-Whitenness-Debatten. Um in diese einzuführen, werden Vorablektüre, Inputs mit Diskussion, Fallbeispiele, Filmausschnitte, gemeinsame Textbesprechung und geschlechter- bzw. sexualpädagogische Übungen eingesetzt.
Ziel des Seminars ist es, die pädagogische Handlungskompetenz der Teilnehmenden im Sinne eines Umgangs mit Vielfalt in der Migrationsgesellschaft zu stärken und damit die pädagogische Handlungskompetenz der Teilnehmenden im Sinne eines Umgangs mit Vielfalt in der Migrationsgesellschaft stärken.

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